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e-miglia 2011: Erleuchtung Reloaded (Video)

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Manche der e-miglia Teilnehmer hatten neben der Akkuleistung auch noch andere Quellen, um die Reichweite ihrer E-Fahrzeuge zu verlängern. Und wer hat's erfunden? Aber seht selbst!






Mission Titelverteidung mit Angriff aus Italien (Video)

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Tim Ruhoff muss sich als Titelverteidiger der e-miglia 2010 in diesem Jahr gegen starke Konkurrenz aus mehreren Ländern Europas durchsetzen.

e-miglia 2011: Titelverteidiger Ruhoff bekommt mit Erik Comas echte Konkurrenz

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Das Teilnehmerfeld der 32 e-miglia Starter ist dieses Jahr noch vielseitiger als zur Premiere. Tim Ruhoff (D) wird seinen Titel hart verteidigen müssen. Der ehemalige Formel1 Fahrer Erik Comas (F), der jetzt in Green Cars sitzt und Challenges veranstaltet, geht ebenfalls mit einem Tesla an den Start. Sowohl Ruhoff als auch Comas konnten mit ihren e-Fahrzeugen schon Siege einfahren. Ein hochvoltiger Zweikampf scheint vorprogrammiert. Ruhoff: „Erik Comas ist feststehender Meister für sparsames Fahren. Nachdem dieses Jahr der Stromverbrauch in die Wertung der e-miglia einfließt, sehe ich Comas als echt gefährlich. Persönlich habe ich ihn noch nicht kennengelernt, jedoch ist mein Rallye-Tesla – privat habe ich aus Überzeugung noch nie ein Auto besessen - ein exakter Nachbau seines Siegerfahrzeuges von 2010. Da werde ich jetzt noch mehr trainieren und eine neue Strategie ausarbeiten. Es wird richtig spannend.“ Doch die Effizienz ist nur ein Kriterium in der Bewertungsskala der Gleichmäßigkeitsrally e-miglia. Steht durch die neue Verbrauchswertung zu befürchten, dass die Rallyepiloten nur dahinschleichen? Manuel Atzler, Projektleiter der e-miglia: „Nein, ein Dahinbummeln funktioniert bei der Rallye nicht. Eigentlich ist die ganze Route eine Prüfung. Die Zeitvorgaben der Liaisons einzuhalten, die für die Wertung sehr wichtig sind, erfordern schon normale Geschwindigkeiten, ohne jedoch die Verkehrsregeln übertreten zu müssen. Auch die Zeitgenauigkeit in den Prüfungen hat Gewicht und der Verbrauch ist im Vergleich zum Jahr 2010 ein Kriterium mehr, welches den Ausschlag für den Sieg geben kann. Am Ende muss aber jeder Teilnehmer seine eigene Strategie, angepasst an sein Fahrzeug, entwickeln.“

Und ein ganz eigenes Rallyekonzept hat sicher Michael Buse (D), der sich mit dem Raleigh Elektro-Fahrrad 800 km durch die Alpen strampelt. Auf die Frage, ob der Ostfriese sich den Großglockner mit rund 1700 Höhenmeter zutraut, meint er entspannt, seine Kondition sei ausreichend. Nach diversen Marathon- und Ultraläufen bis 100 km, unter anderem durch die Sahara, ist hier ein interessanter Kandidat unterwegs, der mit der Verbrauchswertung definitiv kein Problem hat.

Nicht jeder hat den Sieg als Ziel. Peter Reiter-Machoi, Beifahrer im eMINI von TÜV SÜD, möchte unter anderem Kunst kreieren und auf einer virtuellen Karte Spuren der Route hinterlassen. Horst Schneider, Vorstand TÜV SÜD AG, ist ebenfalls Pilot eines e-MINI und wird die e-miglia nutzen, Daten zum Thema Aktionsradius zu sammeln. „Für die Detailentwicklung des sehr praxisnahen Prüfzyklus hat uns die e-miglia schon 2010 wichtige Erkenntnisse geliefert“, betont Horst Schneider.

Marc de Jong (UK) wird die Strecke im Nissan Leaf bewältigen. Für ihn eine ganz neue Rallyeerfahrung, denn sein Tätigkeitsbereich ist schon Familientradition und liegt bei der WRC, der World Rallye Championship im Vermarktungsbereich. De Jong: „Eine Rallye bin ich schon lange nicht mehr gefahren und die Erfahrung mit einem e-Mobil ist für mich wirklich neu. Rallye ohne Dreck, Krach und Benzingestank. Ich bin sehr gespannt und lasse dieses neue Erlebnis auf mich zukommen, aber nicht ohne Ambitionen.“  

Der Südtiroler Fuzzy Walter Kofler (I) hingegen ist ein alter Rallyeprofi. Die Mille Miglia hat Fuzzy dreimal bestritten, doch zeitgenau zu fahren ist für ihn neu und die Ressourceneinteilung des Think City muss er noch erfahren. Hingegen machen die Pässe der e-miglia Route ihm als Mann aus den Bergen wenig Sorge.

Sozusagen rückwärts fährt Hansjörg Hosch (CH) aus der Energiestadt St. Moritz, die gleichzeitig Zielort der e-miglia ist. Zuerst muss er nach München zum Start am 1. August und dann die Runde via Österreich/Großglockner und Bozen/Italien Heim ins Engadin drehen. Hosch fährt den i-Miev auch privat schon lange in den Bergen und weiß genau auf was es ankommt.

Selten gibt es Frauenteams im Motorsport, aber die e-miglia hat gleich zwei reine Frauenteams aus Deutschland am Start. Im eRUF Coupe sitzen Sabine Heiß und Nina Bichlmaier (D). Bei diesem sportlichen Fahrzeug schlagen auch Männerherzen deutlich höher. Der Cityflitzer Think City hat sich auf seinem Weg über die Alpen 2010 schon bewährt und wird pilotiert von Brigitte Häring und Roswitha Gumpendobler.

Teilnehmerfeld e-miglia 2011

e-miglia 2011: Der härteste Realtest für E-Mobilität

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Mit 32 alltagstauglichen E-Fahrzeugen zieht die e-miglia am 2. August von München gen Großglockner in die Alpen. Eine neue Ära der Mobilität beginnt und fordert vor allem von den Teilnehmern Pioniergeist. Die Helden der Zukunft sind die unterschiedlichen e-Fahrzeuge, die sich im Vergleich zu 2010 stark weiterentwickelten. Je nach Typ liegen die Reichweiten zwischen 120 und 400 km. Eine Schnellladung ist bereits in 30 Minuten zu schaffen, an der normalen Steckdose dauert es bis zu 7 Stunden die Batterien wieder zu füllen. Auch die Höchstgeschwindigkeiten sind mit meist 120 km/h absolut alltagstauglich, die Sportler unter den E-Mobilen bringen es sogar auf über 200 km/h mit einer Beschleunigung von null auf 100 in stolzen 3,7 Sekunden. Da schlagen die Männerherzen höher. Doch wer Power will zahlt für 185 kw auch gute € 100.000. Die alltagstauglichen Kleinwagen sind ab € 30.000 zu bekommen. Erfreulich sind die Energiekosten für 100 km, die € 4 nicht übersteigen, aber je nach Fahrweise und Typ leicht zu unterschreiten sind.

Der schnelle Tesla, bekannt für Sportlichkeit und hohe Reichweiten, findet bei der e-miglia 2011 starke Konkurrenz, denn erstmals werden eRUF Roadster und Coupe das Starterfeld mit aufmischen. Unwissende, die e-Mobilität noch mit langsamen, zweckgebundenen und spaß-losen Gefährten verbinden, werden spätestens jetzt große Augen machen.

Aber neben den auch preislich hochvoltigen Vierrädern, zeigt die e-miglia in diesem Jahr die ersten e-Serienfahrzeuge  der klassischen Automobilhersteller  im Kleinwagensegment. Mit dabei: Mitsubishi i-miev, Citroen C-Zero, Smart City, e-Mini und der frisch auf den Markt gekommene Peugeot iON. Allesamt überzeugende und spritzige Modelle mit ausgeklügelten Systemen.

Auf zur neuen Mobilität, das leben die e-Marken Jetcar, Tazzari, Think, German E-Cars und Mega schon länger. Bereits im letzten Jahr zur Premiere der e-miglia waren sie dabei und haben die große Herausforderung bewältigt.

Wer dachte, die Twiker hatten mit 560 km e-miglia 2010 genug, der irrt. Gleich zwei werden in der Kategorie 3-Rad an den Start gehen und munter 800 km mitstrampeln. Bis dato den Klassensieg schon fast in der Tasche hat das Pedelec mit Zieleinfahrt in St. Moritz, denn nur ein Teilnehmer auf zwei Rädern  wird sich dem Weg von München, über den Großglockner, nach Bozen und final ins und durchs Engadin bis zum Ziel in St. Moritz stellen.

e-miglia 2011: Starke Allianzen für die E-Mobilität

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Weltweit in den Top 20 größten Unternehmen angesiedelt ist die Allianz Versicherungs-AG. Das Engagement der Allianz wird für die e-miglia 2011 erweitert. Als Premiumpartner geht die Allianz dieses Jahr ins Rennen. „Das Elektroauto kommt. Und dafür gibt es gute Gründe. Es gilt, jetzt einen Technologiesprung einzuleiten und nicht erst zu reagieren, wenn die Ölvorräte zur Neige gehen“, sagt Severin Moser, Vorstandsvorsitzender der Allianz Versicherungs-AG. Ganz nah am Verbraucher, setzt die Allianz sich zum Ziel auch für alternativ angetriebene Fahrzeuge Lösungen für Schutzbriefe und Pannenhilfe zu entwickeln. Moser: „Wir werden die Entwicklung der Elektromobilität begleiten und stehen unseren Kunden auch in der elektromobilen Zukunft als verlässlicher Versicherungspartner zur Seite.“

Seit seiner Gründung 1899 ist der AvD, Automobilclub von Deutschland nun schon 112 Jahre in der 125 jährigen Geschichte des Automobils aktiv. Geballtes Knowhow mit Blick in die Zukunft. Matthias Braun, Generalsekretär des AvD: „ Wir bauen unsere Aktivitäten um die e-miglia im zweiten Jahr weiter aus. Die e-Mobile werden das iphone der nächsten Fahrzeuggeneration. Die Erfahrungen, die wir aus der Zusammenarbeit mit der e-miglia gewinnen, setzen wir für unsere Mitglieder zeitgerecht um.“

Der Startschuss der e-miglia 2011 fällt am 2. August 2011 wieder beim TÜV SÜD in München. „Die Premiere der e-miglia im Vorjahr hat uns sehr überzeugt. Für uns als technischer Dienstleister und als Unternehmen, das sich stark bei der Entwicklung von e-Fahrzeugen engagiert, ist vor allem wichtig, dass es sich bei der e-miglia nicht nur um eine Showfahrt handelt, sondern dass wir handfeste Erkenntnisse über die Belastbarkeit der Fahrzeuge gewinnen. Dieser Anspruch wird 2011 nicht nur gehalten, die Messlatte wurde jetzt noch höher gelegt“, unterstreicht Horst Schneider, Mitglied des Vorstands der TÜV SÜD AG.
„Aus verschiedenen Marktuntersuchungen wissen wir, dass gerade die Reichweite einer der entscheidenden Faktoren für die Akzeptanz der E-Mobilität ist. Fragen, wie die nach der Haltbarkeit und Leistungsfähigkeit der Fahrzeuge sind mitentscheidend für den Markterfolg. Hier helfen Veranstaltungen wie die e-miglia, Aufmerksamkeit auf die E-Fahrzeuge zu lenken, Vertrauen zu schaffen, aber auch technische Schwachstellen zu identifizieren“, unterstreicht Schneider.

+++ e-miglia 2010 | TV-Ticker +++

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Geplante e-miglia 2010 TV Ausstrahlungen (unter Vorbehalt):
Scheduled e-miglia 2010 TV broadcastings (under reserve):
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